Aktuelle Ausgabe

In der «Seetaler Brattig» 2022 ist Musik drin

Musik verbindet und das Seetal klingt – trotz abgesagter Proben und Konzerte, trotz dieses Virus, das den Alltag bis auf weiteres einschränkt. Die neue «Seetaler Brattig» jedenfalls ist eine Ausgabe nach Noten: Das Kalendarium stellt diesmal Musikschülerinnen und -schüler in den Mittelpunkt, und wer die Digiplus-App auf sein Handy lädt und dann die Kamera über die Bilder hält, kann sich die Stücke anhören, welche die Kinder spielen. Die Brattig geht mit der Zeit. Dazu passt auch das ausgebaute Online-Archiv auf seetalerbrattig.ch.

 

Musik ist im neuen Jahrgang der Brattig auch sonst drin, wortwörtlich und zu Papier gebracht. Wer erinnert sich noch an die Mükos aus Müswangen? «Aber dich, gibt’s nur einmal für mich», sangen sie und liessen die Herzen schmelzen. Die wilden Siebzigerjahre im Seetal – legendär. Stilmässig anders unterwegs ist der Männerchor Hitzkirch. 1829 gegründet, gilt er als der älteste Verein im Seetal. Und er lässt sich immer noch hören.

 

Das sind Stichworte zu zwei Beiträgen von 20 aus der neuen «Seetaler Brattig», die Ende Oktober in ihrer 44. Ausgabe für das Jahr 2022 erschienen ist. Der volkskundliche Jahreskalender unterhält auch dieses Jahr die Leserschaft in traditioneller Art mit kurzweiligen und überraschenden Beiträgen über Geschehnisse und Menschen im und aus dem Seetal. Sie erscheint im Verlag der SWS Medien AG Print; die Brattig-Kommission steht unter der neuen Leitung von Mirjam Weiss-Gast (Schopfheim/Hitzkirch).

 

Wie es zu einer Brattig gehört, bietet auch die neue Ausgabe ein ausführliches Kalendarium mit dem hundertjährigen Kalender und den Tierkreiszeichen. Darin verzeichnet sind auch die besten Daten für das Ansetzen, Schneiden, Giessen, Umtopfen und Düngen von Pflanzen, für das Ernten des Gemüses und der Früchte, das Schneiden und Waschen der Haare sowie andere praktische Tipps.

 

Die neue Brattig umfasst 176 Seiten: Viel Stoff für unterhaltsame Lesestunden an langen Winterabenden. Die traditionelle Chronik, zusammengestellt vom «Seetaler Bote», bildet die Vielfalt des Seetaler Alltags ab. Und auf mehreren Seiten erinnern, wie in jeder Ausgabe, «Leidhöugeli» an die übers Jahr Verstorbenen. Ein Markenzeichen der« Seetaler Brattig» schliesslich sind die Illustrationen des Grafikers Ludwig Suter (Beromünster). Er hat der Brattig nunmehr zum 31. Mal seinen künstlerischen Stempel aufgedrückt.

 

Weiterhin verschickt die Brattig einige Male pro Jahr einen Newsletter. In den «Brattig-Neuigkeiten» sind vorab Beiträge aus früheren Ausgaben nachzulesen, die so neu zugänglich gemacht werden. Damit die Brattig ein lebendiger Schatz bleibt und nicht im Archiv verstaubt.

 

«Seetaler Brattig», 44. Jahrgang, 2022, Verlag SWS Medien AG Print, Hochdorf, Fr. 15.–, erhältlich beim Verlag und im Buchhandel oder unter www.seetalerbrattig.ch. Darüber kann auch der Newsletter abonniert werden.