Aktuelle Ausgabe

Die «Seetaler Brattig» 2021 – Gschechte vor geschter, Lüüt vo hött, Idee’e vo morn

Elefanten führte die «Südi» in Hochdorf noch nie im Angebot. In ihrer Werbung machte sie sich aber damit einst stark. Was das mit «Heliomalt» zu tun hat: Die neue «Seetaler Brattig» berichtet darüber. Wie auch über die drei Mareien von «Baubu», drei erinnerungswürdigen Frauen, die in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts in Ballwil ein einfaches Leben fristeten. Schliesslich geht die Brattig heuer auch in die Politik: Sie hat sich in Bern mit der jüngsten und ältesten (alt-)Nationalrätin aus dem Seetal  getroffen und listet lückenlos die hiesigen Mitglieder der grossen und kleinen Kammer auf, die in den vergangenen 100 Jahren im Bundeshaus ein- und ausgingen.


Das sind Stichworte zu drei Beiträgen von 20 aus der neuen «Seetaler Brattig», die dieser Tage in ihrer 43. Ausgabe für das Jahr 2021 erschienen ist. Der volkskundliche Jahreskalender unterhält auch dieses Jahr die Leserschaft in traditioneller Art mit kurzweiligen und überraschenden Beiträgen über Geschehnisse und Menschen im und aus dem Seetal. Sie erscheint im Verlag der SWS Medien AG Print; die Brattig-Kommission steht unter der Leitung von Margrit Stocker (Hitzkirch) und Dominik Thali (Hochdorf).


Wie es zu einer Brattig gehört, bietet auch die neue Ausgabe ein ausführliches Kalendarium mit dem hundertjährigen Kalender und den Tierkreiszeichen. Darin verzeichnet sind auch die besten Daten für das Ansetzen, Schneiden, Giessen, Umtopfen und Düngen von Pflanzen, für das Ernten des Gemüses und der Früchte, das Schneiden und Waschen der Haare sowie andere praktische Tipps.


Die neue Brattig umfasst 168 Seiten: Viel Stoff für unterhaltsame Lesestunden an langen Winterabenden. Die traditionelle Chronik, zusammengestellt vom «Seetaler Bote», bildet die Vielfalt des Seetaler Alltags ab. Und auf mehreren Seiten erinnern, wie in jeder Ausgabe, «Leidhöugeli» an die übers Jahr Verstorbenen. Ein Markenzeichen der« Seetaler Brattig» schliesslich sind die Illustrationen des Grafikers Ludwig Suter (Beromünster). Er hat der Brattig nunmehr zum 30. Mal seinen künstlerischen Stempel aufgedrückt.


Neu verschickt die Brattig einige Male pro Jahr einen Newsletter. In den «Brattig-Neuigkeiten», wie er heisst, sind vorab Beiträge aus früheren Ausgaben nachzulesen, die so neu zugänglich gemacht werden. Damit die Brattig ein lebendiger Schatz bleibt und nicht im Archiv verstaubt.


«Seetaler Brattig», 43. Jahrgang, 2020, Verlag SWS Medien AG Print, Hochdorf, Fr. 15.–, erhältlich beim Verlag und im Buchhandel oder unter www.seetalerbrattig.ch. Darüber kann auch der Newsletter abonniert werden.