20. Februar 2021

Zum Doktor oder Zahnarzt ging’s vor Zeiten nur, wenn gar nichts mehr half. Bis dahin half dieses oder jenes Mittelchen aus Mutter oder Grossmutters Hausapotheke gegen so manches Gsüchti und manche Krankheit. Ein unbekannter Autor hat darüber in der Brattig 1980 geschrieben. Dessen Grossmutter machte sogar Bier zum Heilmittel. Warmes.

13. Februar 2021

Die Seetalbahn war dann und wann einen Beitrag in der «Brattig» wert. Für die Ausgabe 1996 hat Martin Bühlmann Müsterchen aus dem Bahn-Alltag zusammengetragen. In seinem Beitrag erfährt man unter anderem, dass die Baudirektion in Luzern während zwölf Jahren sozusagen eine zusätlziche Haltestelle des «Seetaler» war, dass bei selbigem bis vor zwanzig Jahren vorne und hinten leicht verwechselt werden konnten und für vergessene Passsagiere auch mal kurz der Rückwärtsgang eingelegt wurde. Unvorstellbares aus heutiger Sicht also.

7. Februar 2021

Im November 1942 wurden im Hergiswald zwei Landesverräter hingerichtet. Einer von ihnen war ein 24-jähriger Mann aus Ballwil. Sein «gedankenlose und leichtsinniges» Handeln kostete ihn das Leben. Hans Moos zeichnet die tragische Geschichte des Mannes in der «Seetaler Bratti» 2018 nach.

3. Januar 2021

Kein Kriminalgericht der Schweizer Kantone fällte in der Zeit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert so viele Todesurteile wie der Kanton Luzern. Das trug ihm den makabren Spottnamen «köpfender Kanton» ein. 1904 stand auch das Seetal im Banne eines Tötungsdelikts.